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Die wirtschaftlichen Zentren der VR China liegen im Osten des Landes. Doch andere Regionen holen auf - nicht zuletzt mit staatlicher Hilfe. Zu den Gewinnern zählt auch die Innere Mongolei. Die Provinz profitiert von umfangreichen Infrastrukturprojekten, dem Ausbau erneuerbarer Energien, Immobilieninvestitionen sowie der wachsenden Bedeutung ihrer Vorkommen an seltenen Erden. Für ausländische Investoren wird die Innere Mongolei hierdurch interessanter, bleibt aber insgesamt schwierig.
Kohlebergbau in der Inneren MongoleiDie Provinzhauptstadt Hohhot sowie das wirtschaftliche Zentrum Baotou sind in einer knappen Flugstunde von Beijing aus zu erreichen. Im Jahr 2014 soll endlich die seit einigen Jahren geplante, aber immer wieder verschobene Hochgeschwindigkeits-Schienentrasse zwischen Beijing und Hohhot in Betrieb gehen. Damit würde sich die Bahnanreise aus der Landeshauptstadt von derzeit mindestens acht auf zweieinhalb Stunden verkürzen.
Entwicklung der Anlageinvestitionen in der Inneren Mongolei 2006 bis 2010Gemäß dem Statistischen Jahrbuch der VR China 2011 liegen in der Inneren Mongolei mit einem Anteil von 27,6 beziehungsweise 18,9 Prozent die landesweit zweitgrößten bestätigten Kohle- und Gasvorkommen (hinter den Provinzen Shanxi respektive Xinjiang). Darüber hinaus verfügt sie mit der Bayan-Obo-Mine nördlich von Baotou über die weltweit größten Vorkommen an schweren seltenen Erden. Nahezu alle aus der VR China exportierten seltenen Erden stammen von hier. Kontinuierlich legte das Bruttoinlandsprodukt der Inneren Mongolei in den vergangenen fünf Jahren zweistellig zu - auch in Zeiten der Krise. Nach wie vor spielen staatliche Investitionen trotz einer in den letzten zehn Jahren voran getriebenen Privatisierung in weiten Bereichen eine wichtige Rolle.
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