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Mit einem Plus von 10,1 Prozent wuchsen die deutschen Exporte nach Asien Pazifik in den ersten Monaten 2007 und erreichten 43,6 Milliarden Euro. Damit lagen sie leicht unter dem Niveau der deutschen Ausfuhren insgesamt (11,3%). Das Exportwachstum lag dabei deutlich über dem der deutschen Importe (plus 6,4% auf 59,7 Mrd. Euro) aus der Region ? erstmals seit Jahren verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum das deutsche Handelsbilanzdefizit leicht um 2,5 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro.
Deutlich abgeschwächt hat sich das Wachstum der deutschen Ausfuhren nach China, das 15,4 Prozent erreichte (13,9 Mrd. Euro). Wie im Gesamtjahr 2006 lag der Zuwachs der Exporte nach China jedoch über dem der Einfuhren mit 11,0 Prozent (auf 25,2 Mrd. Euro). Das deutsche Handelsbilanzdefizit mit der Volksrepublik wächst damit zwar weiter in absoluten Zahlen (11,2 Mrd. nach 10,6 Mrd. Euro im 1. Hj. 2006), beträgt aber nur noch 28,7 Prozent des gesamten Handelsvolumens (nach 30,4% im 1. Hj. 2006). Etwas abgeschwächt, aber weiter dynamisch, ist auch das Plus bei den Ausfuhren nach Indien, die um 17,9 Prozent wuchsen. Mit 15,4 Prozent nahmen auch die Exporte in die südostasiatischen Staaten der ASEAN überdurchschnittlich zu ? dazu trug wesentlich die Steigerung der Ausfuhren nach Malaysia um 29,3 Prozent bei. Leicht rückläufig waren nach mehrjährigem positiven Trend die deutschen Exporte nach Japan mit einem Minus von 1,8 Prozent. Sprunghaft gewachsen sind dagegen die deutschen Ausfuhren nach Vietnam mit einem Plus von 133 Prozent. Die Steigerung geht allerdings zu einem wesentlichen Teil auf Airbus-Lieferungen Anfang 2007 zurück. Mit dem Halbjahreswert von 679 Millionen Euro dürften die deutschen Ausfuhren nach Vietnam damit im Gesamtjahr 2007 die Schwelle von einer Milliarde Euro übersteigen.