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Mit dem ersten Ökohaus in Beijing setzt die chinesische Regierung ein Zeichen, um die Energieverschwendung zu bekämpfen. Angesichts der zunehmenden Umweltprobleme und Ressourcenknappheit soll das Haus als Vorbild fuer Neubauten dienen. Aus diesem erwachenden ökologischen Bewusstsein ergeben sich für deutsche Anbieter sehr gute Geschäftsmöglichkeiten im Bereich Energieeffizienz.
Nach dem elften Fünfjahresprogramm soll die chinesische Volkswirtschaft ihren Energieverbrauch bis 2010 spürbar senken. So müssen seit 2006 alle neuen Bürogebäude per Gesetz 50 Prozent Energieeinsparungen realisieren. Denn schon heute verschlingen chinesische Bauten aufgrund fehlender geeigneter Wärmedämm-Massnahmen, sowie mangels moderner Bauelemente in Verbindung mit überholter Gebäudetechnik rund 30 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs des Milliardenstaats. Verstärkt wird diese Tendenz durch den anhaltenden Bauboom. Jährlich kommen zwei Milliarden Quadratmeter neuer Baugrund hinzu. Darüber hinaus besteht ein enormer Renovierungsbedarf. Von den etwa 40 Milliarden Quadratmeter öffentlicher und privater Gebäudefläche sind rund ein Drittel, insbesondere hinsichtlich Isolierung, sanierungsbedürftig. Nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei der Renovierung bestehender Gebäude, bietet das Reich der Mitte deutschen Unternehmen einen attraktiven Absatzmarkt. Gute Chancen bestehen dabei insbesondere bei Komponenten zur Sanierung der Gebäudehülle, bei Baumaterialien wie Fenster- und Fassadetechnik sowie bei Heizungs-, Lüftungs- und Kältesystemen. Aufgrund der mangelnden Fachkenntnisse und der geringen praxisbezogenen Erfahrung chinesischer Ingenieure im Bereich Energieeffizienz werden nicht nur innovative Technologien, sondern auch deutsches Know-How im Planungsbereich immer stärker nachgefragt. Zu einer "Veranstaltung zu Energieeffizienz in Gebäuden" lädt der OAV am 26. März in Berlin ein. Die Veranstaltung richtet sich an deutsche Zulieferer fuer Baumaterialien und Gebäudetechnik, Unternehmen der Heiz- und Energietechnik sowie technische Dienstleister, die bereits über Geschäftskontakte in China verfügen oder diese planen. Referate von China-Experten und Praxisberichte China-erfahrener Unternehmen aus den relevanten Branchen vermitteln Sachinformationen und Erfolgsfaktoren ebenso wie der gegenseitige Erfahrungsaustausch durch Diskussionen. Alle Informationen zu der Veranstaltung und nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Webseite des "Ostasiatischen Vereins" unter www.oav.de/termine.php?i=1564. Sarah Morgenstern, OAV-Regionalmanagerin Greater China / Mongolei Hamburg Tel.: 49 40 357559 14 Fax: 49 40 357559 25 Email: morgenstern@oav.de