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Nach den am 13. Januar vom chinesischen Zollamt veröffentlichten Daten für den Dezember 2008 war der chinesische Außenhandel den zweiten Monat in Folge rückläufig. Vor allem die Importe brachen gegenüber dem Vorjahresmonat mit einem Abschlag von 21,3 Prozent regelrecht ein.
Die Exporte gingen um 2,85 Prozent zurück. Demgegenüber blieb der Handel mit Deutschland in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Hier kam es zu Rückgängen von 0,05 Prozent bei den Exporten und 2,8 Prozent bei den Importen. Schon im November hatte sich die Situation ähnlich dargestellt. Einem Gesamtrückgang der Importe von 17,9 Prozent und der Exporte von 2,2 Prozent, stellten sich vergleichsweise niedrige Abschläge von 0,7 Prozent bei Importen aus und von 1 Prozent bei den Exporten nach Deutschland gegenüber.Auch über das Jahr gerechnet entwickelte sich der Handel zwischen Deutschland und China dynamischer als der chinesische Außenhandel insgesamt. Dem gesamten chinesischen Exportwachstum von 17,2 Prozent stand ein Anstieg der Ausfuhren nach Deutschland von 21,5 Prozent gegenüber. Die Importe aus Deutschland wuchsen mit 23 Prozent ebenfalls schneller als die Gesamtimporte mit 18,5 Prozent. Während dies für den gesamten chinesischen Handel eine Anstieg des Bilanzüberschusses von gut 260 Millarden auf über 295 Millarden US-Dollar bedeutete, blieb das deutsche Defizit mit circa 3,3 Millarden US-Dollar dabei stabil und relativ moderat. Insgesamt wurden Waren im Wert von 59,2 Millarden US-Dollar nach Deutschland exportiert. Der Wert der Importe lag bei 55,9 Millarden US-Dollar. Bei den Jahreszahlen ist jedoch zu beachten, das die Werte bisher erst für die einzelnen Monate veröffentlicht worden. Eine Gesamtjahresabrechnung von chinesischer Seite steht noch aus. (OAV)